V I T A


Was man über mich erfährt


 Hans-Henning Ginzel (*1988) ist Komponist und Cellist.

Ginzel schrieb seine ersten Kompositionen mit 14 Jahren, erhielt Unterricht bei Prof. Dieter Acker und studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Jan Müller-Wieland; aktuell studiert er im Masterstudium bei Prof. Moritz Eggert. Teilnahmen an Kompositions-meisterkursen bei Wolfgang Rihm, Hans Zender, Jörg Widmann und Christian Jost folgten. Ginzels klassische Werke werden bei C.F. Peters (Leipzig) sowie M Music Publishing (München) verlegt; 2016 wurde er außerdem für seine Filmmusiken in den Kobrow-Musikverlag aufgenommen. Zusammen mit seinem Münchner Verlag ist er Gründer und künstlerischer Leiter der neuen Münchner Konzertreihe #Listen#Out.

Ginzel wurde mehrfach international ausgezeichnet, u.a. erhielt er den 1. Preis des Harald-Genzmer-Kompositionswettbewerbes, den 1. Preis des Kompositionswettbewerbes der Hugo-Wolf-Akademie, den 2. Preis des Sondershäuser Kompositionswettbewerbes, den Nachwuchs-förderpreis des Carl-von-Ossietzky-Kompositions-wettbewerbes und den Sonderpreis des 9th New Composition Competition Chengdu (China). Seit 2015 werden seine Werke in die Bibliothek der Bundesakademie für musikalische Bildung (Trossingen) sowie in die Archive der Staatsbibliotheken aufgenommen. Sein Werk Der armselige Prometheus wurde in der Liste der Prüfungswerke bei jugend musiziert aufgenommen.

Im Nebenfach studierte Ginzel Chor – und Orchesterleitung bei Prof. Ulrich Nicolai und war u.a. Schüler von Lothar Zagrosek und Martyn Brabbins. Als Dirigent von Ensembles und Kammerorchestern ist er vor allem im Bereich der Neuen Musik tätig. Sein internationales Dirigierdebüt gab er 2014 mit dem Tonkünstlerorchester Nieder-österreich, im gleichen Jahr dirigierte Ginzel die Neue Philharmonie München.

Als Komponist und Cellist arbeitete er mit Steve Reich, dem Arditti Quartett, dem Pluralensemble (Madrid), Salome Kammer, der Nemian Dance Company (Mexicó), Michaela Haslam (Synergy Vocals), dem Ensemble Avantgarde und Markus Wolf zusammen. Bedeutende Interpreten, Orchester und Ensembles haben seine Musik (ur)aufgeführt; so u.a. das Tonkünstlerorchester Niederösterreich, Ian Pace, Wolfgang Meyer, Ensemble opus21plus, Steffen Schleiermacher, Ensemble Oktopus, Michael Hartmann, Holger Falk, Markus Bellheim und das Carmina Quartett.

Ginzel ist Teilnehmer zahlreicher Festivals z.B. EVIMUS (Saarbrücken), Tage neuer Kirchenmusik, Grafenegg (Österreich), MGNM-Fest (München), Sind noch Lieder zu singen?-Festival der Hugo-Wolf-Akademie (Stuttgart), aDevantgarde-Festival (München) und wird international aufgeführt. Er trat als Komponist in verschiedenen Konzertreihen auf, u.a. bei der Akademie für neue Musik, Junge Solisten (auf Initiative der Siemens-Stiftung), Weidener-Max-Reger-Tage, MIK-Musik im Kunstareal sowie bei der bedeutenden musica nova im Gewandhaus zu Leipzig.

2016 schrieb Ginzel seine erste Filmmusik für das ZDF. Der Dokumentarfilm „Putins geheimes Netzwerk“ (Frontal21) wurde am 04.10. landesweit erstmalig ausgestrahlt und erhielt 2017 die Final-Nominierung des dt. Fernsehpreises. Seine Werke wurden u.a. beim Bayerischen Rundfunk (BR Klassik), dem Deutschlandradio, Radio Bremen, Ö1 Klassik (ORF), Apollo Radio sowie dem Südwestrundfunk (SWR) gesendet. 2015 veröffentlichte er mit dem Klavierzyklus POIESIS seine erste CD mit einer Eigenkomposition. Im gleichen Jahr wurde seine CD ASTURIAS (Label M Music Records) beim renommierten Fachmagazin klassik-heute mit der Höchstbewertung und mit dem Prädikat CD-Tipp der Woche ausgezeichnet.

Schwerpunkte seines reichhaltigen Schaffens liegen in der Kammermusik, in Orchesterwerken, in der elektroakustischen Musik, in interdisziplinären Projekten sowie in der Musik für Film und Fernsehen.


 

 

 

 

 

 

 

 


VIOLONCELLO


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


KOMPOSITION




Im Alter von vier Jahren begann er das Cellospiel, mit 8 Jahren trat er erstmalig in einem öffentlichen Konzert auf. Seither konzertiert er in Kammermusik-Besetzungen und solistisch national wie international.

Sein Violoncello-Studium bei Prof. Helmar Stiehler an der Hochschule für Musik und Theater München sowie bei Prof. Iagoba Fanlo am Real Conservatorio Superior de Música in Madrid schloss er in Diplom – und Masterabschlüssen mit Bestnoten (1,0) ab. Er absolvierte Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Boettcher, Wen Sinn-Yang und Anner Bylsma. Ginzel gewann mehrere nationale Instrumental-wettbewerbe, erhielt zahlreiche Stipendien und Förderpreise, u.a. von der Landeshauptstadt München und wurde 2013 für sein kulturelles Engagement im Landkreis Starnberg mit dem Kulturförderpreis ausgezeichnet. 2014 wurde er außerdem als Stipendiat der Initiative Yehudi Menuhin Live Music Now aufgenommen.

Er ist Gründer und Mitglied des Arcis Cello Quartetts, Cellist des Ensembles Breakout sowie des Ensembles GinzelDuello. Seine erste Tournee in Asien führte ihn 2015 nach Taiwan. 2016 trat er bei Produktionen und Konzerten der bedeutenden Reihen musica viva (BR) und Münchener Biennale auf. Er hat sich auch insbesondere als Interpret für zeitgenössische Musik als Solist und Kammermusik-partner einen Namen gemacht.

Sein Debüt als Solist gab er sechzehnjährig mit dem Konzert für Violoncello und Chor „Stabat Mater“ von K. Nystedt in München. Es folgten Auftritte mit dem Cellokonzert in h-moll von A. Dvořák sowie P. Tschaikovskys Variationen über ein Rokoko-Thema. Zuletzt trat er mit dem Cellokonzert von R. Schumann und der Sinfonietta Dachau auf. Sein Debüt als Cellist in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste gab er 2015 zusammen mit dem Ensemble Breakout. 2013 und 2015 gab er Konzerte in Spanien und Taiwan mit seiner Bearbeitung des Cellokonzertes in D-Dur von J. Haydn.

Ginzel wirkte bei professionellen Aufnahmen in Fernseh- und Radiosendungen u.a. von BR-Klassik und ARD-alpha mit. 2015 wurde er als Cellist und Komponist beim Münchner Label M Music Records aufgenommen und spielte im gleichen Jahr zusammen mit dem Arcis Cello Quartett die CD ASTURIAS ein. Mit seiner Duo-Partnerin Antoniya Yordanova wird er 2017 beim gleichen Label eine CD mit Werken von Schostakowitsch, Ginzel und Franck für Violoncello und Klavier veröffentlichen.

Ginzel wird derzeit als Solist und Kammermusikpartner von der Münchner Agentur Königsweg betreut.


 

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