V I T A


Was man über mich erfährt


Hans-Henning Ginzel (*1988) ist Cellist, Komponist und Dirigent.

Er schloss seine Kompositionsstudien in München bei Prof. Moritz Eggert und Prof. Jan Müller-Wieland mit Bestnoten (1,0) ab. Teilnahmen an Meisterkursen bei Wolfgang Rihm, Hans Zender und Jörg Widmann folgten. Ginzels klassische Werke werden u.a. bei C.F. Peters (Leipzig) verlegt. Er ist Gründer der neuen Konzertreihe #Listen#Out und zeichnet als musikalischer Leiter des ensemble hartmann21 für die Konzerte verantwortlich.

Er wurde vielfach international ausgezeichnet: u.a. mit dem 1. Preis des Harald Genzmer-Kompositionswettbewerbes sowie dem 1. Preis des Kompositionswettbewerbes der Hugo Wolf Akademie. Für 2018/19 wurde er mit einem Residenzstipendium an der „Cité Internationale des Arts“ in Paris ausgezeichnet und erhielt diverse Kompositionsaufträge, u.a. von den Münchner Philharmonikern.

Ginzel studierte Orchesterleitung bei Prof. Ulrich Nicolai und war u.a. Schüler von Lothar Zagrosek. Sein internationales Dirigierdebüt gelang ihm 2014. Seitdem dirigierte er verschiedene Orchester und Ensembles, vor allem mit Werken für Neue Musik. 2016 gastierte Ginzel als Dirigent/Komponist auf dem Grafenegg-Festival (Österreich). Für 2017 wurde ihm die künstlerische Leitung der internationalen „Tianmu-Himmelszelt“-Konzerte übertragen; es folgten interkulturelle Konzerte mit einem deutsch-chinesischen Projektorchester. In Kooperation mit der August-Everding-Akademie leitete Ginzel die Uraufführungen seiner Musiktheaterwerke „Eisscherben“ und „Vier Skizzen einer Identität“.

Als Komponist arbeitete er mit dem Arditti Quartett, dem Pluralensemble (Madrid), der Nemian Dance Company (Mexicó) und dem Ensemble Avantgarde zusammen. Bedeutende Interpreten haben seine Musik (ur)aufgeführt; u.a. das Tonkünstlerorchester Niederösterreich, Wolfgang Meyer, Ensemble Recherche, Holger Falk, Markus Bellheim und das Carmina Quartett. Ginzels Werke wurden auf zahlreichen Festivals wie z.B. EVIMUS (Saarbrücken), Grafenegg (Österreich), Sind noch Lieder zu singen? (Stuttgart), aDevantgarde (München), Schleswig-Holstein Musik Festival, Fête de la Musique Genf (Schweiz) und international (Taiwan, Spanien, Mexicó, Griechenland, Italien) aufgeführt. Auftragskompositionen erhielt Ginzel bisher u.a. von den Münchner Philharmonikern, Ensemble Oktopus, dem AUDI-Konfuzius-Institut Ingolstadt, Weidener Max Reger Tage, dem Tonkünstlerverband, der Technischen Universität München und dem Freistaat Bayern.

2016 wurde der Dokumentarfilm „Putins geheimes Netzwerk“, zu dem Ginzel die Musik schrieb, für den Besten Dokumentarfilm beim deutschen Fernsehpreis nominiert. Seine Werke wurden u.a. bei BR Klassik, DRadio, ORF sowie SWR gesendet. Schwerpunkte seines Schaffens liegen in der Kammermusik, in Orchesterwerken, in Bühnenwerken und interdisziplinären Projekten.


 

 

 

 

 

 

 


VIOLONCELLO


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


KOMPOSITION




Im Alter von vier Jahren begann Hans-Henning Ginzel das Cellospiel, mit 8 Jahren trat er erstmalig in einem öffentlichen Konzert auf. Seither konzertiert er in Kammermusikbesetzungen und solistisch national wie international.

Sein Cello-Studium in München (Prof. Helmar Stiehler) und Madrid (Prof. Iagoba Fanlo) schloss er mit Bestnoten (1,0) ab. Er absolvierte Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Boettcher, Wen Sinn-Yang und Anner Bylsma. Ginzel gewann nationale Instrumentalwettbewerbe und erhielt zahlreiche Stipendien und Förderpreise. Er ist Gründer und Leiter des Arcis Cello Quartetts sowie Cellist des ensemble hartmann21 und GinzelDuello. 2019 bestritt er seine dritte Tournee nach Asien. Diverse Engagements erhielt er bei Produktionen und Konzerten von musica viva, Münchener Biennale und der Bayerischen Staatsoper. Er hat sich auch insbesondere als Interpret für zeitgenössische Musik einen Namen gemacht. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören u.a. Markus Wolf, Moritz Eggert, Salome Kammer und Peter Eötvös. Als Cellist arbeitete er mit Steve Reich, Helmut Lachenmann, Brigitta Muntendorf, Mark Andre, den Solisten des LOH-Orchesters sowie Michaela Haslam (Synergy Vocals) zusammen und spielte in verschiedenen Orchestern unter der Leitung von Kent Nagano, Herbert Blomstedt und Esa-Pekka Salonen.

Sein Solo-Debüt gab er sechzehnjährig mit „Stabat Mater“ von K. Nystedt in München. Es folgten Auftritte mit den Cellokonzerten von A. Dvořák und R. Schumann sowie P. Tschaikovskys Variationen über ein Rokoko-Thema. Zuletzt trat Ginzel in Italien mit seinem eigenen Cellokonzert „Triptychon“ auf und gab Konzerte in Spanien und Taiwan mit seiner Bearbeitung des Cellokonzertes in D-Dur von J. Haydn. Sein Debüt als Cellist in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste gab er 2015.

Ginzel wirkte bei professionellen Fernseh- und Radiosendungen u.a. von BR-Klassik und ARD-alpha mit. 2015 wurde er als Cellist und Komponist beim Label M Music Records aufgenommen. Seine CDs (u.a. im Vertrieb von Sony und Naxos) wurden z.B. bei klassik-heute mit der Höchstbewertung und als CD-Tipp der Woche ausgezeichnet. Ginzel wird derzeit als Solist und Kammermusikpartner von der Münchner Agentur Königsweg betreut.


 

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