V I T A


Was man über mich erfährt


Hans-Henning Ginzel (*1988) ist Komponist und Cellist.

Ginzel schrieb seine ersten Kompositionen mit 14 Jahren, erhielt Unterricht bei Prof. Dieter Acker und studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Jan Müller-Wieland; aktuell studiert er im Masterstudium bei Prof. Moritz Eggert. Teilnahmen an Kompositionsmeisterkursen bei Wolfgang Rihm, Hans Zender, Jörg Widmann und Christian Jost folgten. Ginzels klassische Werke werden u.a. bei C.F. Peters (Leipzig) verlegt. Er ist Gründer der neuen Konzertreihe #Listen#Out, welche seit 2018 der Karl-Amadeus-Hartmann-Gesellschaft ange-schlossen ist und regelmäßig Veranstaltungen im Herzen Münchens gibt. Als musikalischer Leiter des ensemble hartmann21 zeichnet er für die Konzerte von #Listen#Out verantwortlich.

Ginzel wurde mehrfach international ausgezeichnet: u.a. erhielt er den 1. Preis des Harald-Genzmer-Kompositionswettbewerbes, den 1. Preis des Kompositionswettbewerbes der Hugo-Wolf-Akademie, den 2. Preis des Sondershäuser Kompositionswettbewerbes, den Nachwuchsförderpreis des Carl-von-Ossietzky-Kompositionswettbewerbes und den Sonderpreis des 9th New Composition Competition Chengdu (China). Sein Werk Der armselige Prometheus wurde in der Liste der Prüfungswerke bei jugend musiziert aufgenommen. Für 2018/19 erhielt er von Staatsminister Dr. Spaenle (Freistaat Bayern) ein Residenzstipendium als Komponist an der „Cité International des Arts“ in Paris und wurde im internationalen Künstlerhaus aufgenommen.

Ginzel studierte im Nebenfach Chor– und Orchesterleitung bei Prof. Ulrich Nicolai an der HMTM und war u.a. Schüler von Lothar Zagrosek und Martyn Brabbins. Sein internationales Dirigierdebüt gab er 2014 mit dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, im gleichen Jahr dirigierte er die Neue Philharmonie München. 2016 gastierte Ginzel mit seinem umfangreichen Orchesterwerk „Die Kunst, sie hielt mich zurück“ auf dem Grafenegg-Festival (Österreich) und leitete die Uraufführung selbst. Für 2017 wurde ihm die künstlerische Gesamtleitung im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen „30 Jahre Partnerschaft Freistaat Bayern und Shandong (VR China)“ übertragen; es folgten interkulturelle Konzerte, bei denen er ein deutsch-chinesisches Projektorchester dirigierte. Auch als Cellist & Dirigent wirkt er auf der Bühne u.a. durch eigene Bearbeitungen der Konzerte von A. Dvořák und J. Haydn. Ginzel ist Dirigent und künstlerischer Leiter des Ensemble Sonor.

Als Komponist und Cellist arbeitete er mit Steve Reich, dem Arditti Quartett, dem Plural-ensemble (Madrid), Salome Kammer, der Nemian Dance Company (Mexicó), Michaela Haslam (Synergy Vocals), dem Ensemble Avantgarde, Moritz Eggert und Markus Wolf zusammen. Bedeutende Interpreten, Orchester und Ensembles haben seine Musik (ur)aufgeführt; u.a. das Tonkünstlerorchester Niederösterreich, Ian Pace, Wolfgang Meyer, Ensemble Recherche, Steffen Schleiermacher, Ensemble Oktopus, Michael Hartmann, Holger Falk, Markus Bellheim und das Carmina Quartett.

Ginzel ist Teilnehmer zahlreicher Festivals z.B. EVIMUS (Saarbrücken), Tage neuer Kirchenmusik, Grafenegg (Österreich), MGNM-Fest (München), Sind noch Lieder zu singen?-Festival der Hugo-Wolf-Akademie (Stuttgart), aDevantgarde (München) und wird international aufgeführt. Er trat als Komponist in verschiedenen Konzertreihen auf, u.a. bei der Akademie für neue Musik, Junge Solisten, Weidener-Max-Reger-Tage, Musik im Kunstareal, Theater Regensburg, Podium junger Komponisten sowie musica nova im Gewandhaus zu Leipzig.

Auftragskompositionen erhielt Ginzel bisher u.a. von den Münchner Philharmonikern, Ensemble Oktopus, dem AUDI-Konfuzius-Institut Ingolstadt, Weidener-Max-Reger-Tage, dem Ensemble twoWell, dem Tonkünstlerverband München, aDevantgarde, der Technischen Universität München, Susanne Kessel („250 piano pieces for Beethoven“), Ensemble Recherche (Freiburg) und „Antennengluehn“ (Lange Nacht der Neuen Musik, Gasteig 2018).

2016 schrieb Ginzel die Filmmusik zum Dokumentarfilm „Putins geheimes Netzwerk“ (ZDF-Frontal21) welcher mit der Nominierung für den Besten Dokumentarfilm beim Deutschen Fernsehpreis bedacht wurde. Seine Werke wurden u.a. bei BR Klassik, DRadio, ORF sowie SWR gesendet. 2015 veröffentlichte er mit dem Klavierzyklus POIESIS seine erste CD mit einer Eigenkomposition. Im gleichen Jahr wurde seine CD ASTURIAS beim renommierten Fach-magazin klassik-heute mit der Höchstbewertung und mit dem Prädikat CD-Tipp der Woche ausgezeichnet. Schwerpunkte seines Schaffens liegen in der Kammermusik, in Orchesterwerken, in Bühnenwerken und interdisziplinären Projekten sowie in der Musik für Film und TV.


 

 

 

 

 

 

 


VIOLONCELLO


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


KOMPOSITION




Im Alter von vier Jahren begann er das Cellospiel, mit 8 Jahren trat er erstmalig in einem öffentlichen Konzert auf. Seither konzertiert er in Kammermusik-besetzungen und solistisch national wie international.

Sein Violoncello-Studium bei Prof. Helmar Stiehler an der Hochschule für Musik und Theater München sowie bei Prof. Iagoba Fanlo am Real Conservatorio Superior de Música in Madrid schloss er in Diplom – und Masterabschlüssen mit Bestnoten (1,0) ab. Ebenfalls mit 1,0 erhielt er einen Bachelor im künstl.-pädagogischen Studiengang (Violoncello). Er absolvierte Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Boettcher, Wen Sinn-Yang und Anner Bylsma. Ginzel gewann mehrere nationale Instrumentalwettbewerbe, erhielt zahlreiche Stipendien und Förderpreise, u.a. von der Landeshauptstadt München und wurde 2013 für sein kulturelles Engagement im Landkreis Starnberg mit dem Kulturförderpreis ausgezeichnet. 2014 wurde er außerdem als Stipendiat der Initiative Yehudi Menuhin Live Music Now aufgenommen. Als Pädagoge für Violoncello, Klavier, Komposition und Improvisation erteilt Ginzel privat und an der Musikschule Pöcking e.V. Unterricht. Er ist Gründer und Leiter des Arcis Cello Quartetts sowie Cellist des ensemble hartmann21 und GinzelDuello. Seine erste Tournee in Asien führte ihn 2015 nach Taiwan (Folgeauftritte in 2017 und 2019). 2016 trat er bei Produktionen und Konzerten der bedeutenden Reihen musica viva und Münchener Biennale auf. Er hat sich auch insbesondere als Interpret für zeitgenössische Musik als Solist und Kammermusikpartner einen Namen gemacht.

Sein Debüt als Solist gab er sechzehnjährig mit dem Konzert für Violoncello und Chor „Stabat Mater“ von K. Nystedt in München. Es folgten Auftritte mit den Cellokonzerten von A. Dvořák und R. Schumann sowie P. Tschaikovskys Variationen über ein Rokoko-Thema. Zuletzt trat Ginzel in Italien mit seinem eigenen Cellokonzert „Triptychon“ und dem Kammerorchester der Studienstiftung des dt. Volkes und gab Konzerte in Spanien und Taiwan mit seiner Bearbeitung des Cellokonzertes in D-Dur von J. Haydn. Sein Debüt als Cellist in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste gab er 2015 zusammen mit dem Ensemble Breakout.

Ginzel wirkte bei professionellen Fernseh- und Radiosendungen u.a. von BR-Klassik und ARD-alpha mit. 2015 wurde er als Cellist und Komponist beim Label M Music Records aufgenommen und spielte im gleichen Jahr zusammen mit dem Arcis Cello Quartett die CD „Asturias“ ein. Seit 2018 ist die gemeinsame Debüt-CD GinzelDuello (Label „solo musica“) bei Sony Music und Naxos international erhältlich.

Ginzel wird derzeit als Solist und Kammermusikpartner von der Münchner Agentur Königsweg betreut.


 

V I T A zum Download als PDF


©  All Rights Reserved – Hans-Henning Ginzel – 2018


I M P R E S S U M